Beruf Parkettleger

Der Beruf des Parkettlegers beginnt mit einer Ausbildung die 3 Jahre dauert.

 Die Voraussetzungen für eine Ausbildung als Parkettleger sind als erstes und wichtigstes das handwerkliche Geschick, welches man bei Schleifen und versiegeln der Böden braucht. Ebenso wichtig ist das Sorgfältige Arbeiten, es geht beim Parkettverlegen oft um bis auf dem Millimeter genaue Arbeit. Die Kreativität wird in diesen Beruf auch oft gefragt sein wenn es darum geht passende Holzarten und Farben zu finden oder auch eigene Muster uns Designs zu erfinden. Teamarbeit und Flexibilität ist auch eine der Voraussetzungen aber wichtiger als diese beiden ist noch die Freundlichkeit den Kunden gegenüber.
Als Schulabschluss wird hier nichts Besonders verlangt man kann die Lehrer auch ohne Schulabschluss nur mit Hauptschulabschluss oder natürlich noch besser mit Realschulabschluss und der Mittleren Reifemachen, es geht auch ein Fachabitur oder Abitur man sollte halt sie vorhergehenden Vorrausetzungen erfüllen.
Die Auswahlen werden durch Bewerbung und Vorstellungsgespräch getroffen. Am nesten bewirbt man sich ein Jahr vor Beginn der Ausbildung.
Auch ein Paar Körperliche Voraussetzungen sind hier gefragt das heißt man braucht Kraft und Ausdauert ist auch nicht verkehrt, da viele Baustoffe, vor allen das schwere Parkett getragen werden muss. Man sollte nicht mit Rückenschmerzen oder Knieverletzungen vorbelastet sein da die meiste Arbeit de Parkettlegers nun mal gebückt oder auf Knien verrichtet wird. Am wichtigsten sind die Noten in Mathematik und in Werken( wegen der Arbeit mit Holz) Technisches Zeichnen ist auch sehr von Vorteil da man ja Skizzen anfertigen muss für die Muster. Hat man in diesem Beruf schon einmal ein Praktikum absolviert ist das nie verkehrt, aber auch keine Vorschrift. Zur Arbeitskleidung gehört am besten Arbeitshosen die etwas aushalten, Atemschutz, Handschuhe und vor allen Sicherheitsschuhe. Der Verdienst des ersten Ausbildungsjahres liegt bei 327 Euro bis 373 Euro, im zweiten Ausbildungsjahr bekommt man so zwischen ca. 390 Euro bis 455 Euro und im letzten also dritten Ausbildungsjahr bekommt man 435 Euro bis 455 Euro.

Während der Ausbildung wir einem alles gelernt was man für den Beruf braucht das beginnt mit dem einfachen ausmessen der Räume und dem berechnen des Materialbedarf. Dann das Planen des Musters welches das Parkett am Ende haben soll.

Was noch dazu gehört zum Beruf des Parkettlegers, ist das beurteilen der Raumtemperatur, des Untergrundes und der Luftfeuchtigkeit. Oft kommt es vor das ein Untergrund erst geglättet oder durch eine Unterkonstruktion ausgeglichen werden muss dies nennt man einen Blindboden. Nun der Umgang mit dem Werkzeug, die Holzteile werden mit der Säge in die richtige Größe gebracht, erst dann kann man sie je nach Musterplan verkleben, verschrauben oder vernageln. Bei Fertigparkett gibt es auch Klick Systeme. Ist alles fertig und verbunden wird die Oberfläche noch behandelt hierfür wird sie mehrmals abgeschliffen.
Auch das reparieren der alten Parkettböden muss ein Parkettleger vornehmen. Ebenfalls können auch Böden aus den Materialien wie Kork, Holzpflaster oder Linoleum verlegt werden. Wenn man dies alles weiß geht es daran die Kundenberatung zu erlernen, man muss hier nicht nur wissen welche Holzarten und Stoffe genutzt bzw. verarbeitet werden sondern es ist immer wichtig zu wissen ob die Materialien Schadstoffe enthalten oder ob es Schadstoffarme Materialien sind.
Für den Parkettverleger sind die Verbände bzw. Gewerkschaften für das Zentral Deutsche Baugewerbe abgekürzt ZDB, die Bundesvereinigung Bauwirtschaft, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, der Verband der Deutschen Parkettindustrie (VPD), die Handwerkskammer (HWK) und noch ein paar mehr zuständig.
Parkett ist sehr beliebt doch den Boden richtig und mit allen Raffinessen zu verlegen muss man können dafür braucht es schon einen Spezialisten. Jeder kennt Parkettboden von einer Tanzfläche, Theaterbühne oder auch in manchen Sporthallen liegt dieser tolle Holzboden. Auch in Wohnungen wird das Parkett immer öfter genutzt man kann es sehr Vielfältig gestalten und bekommt die natürliche Ausstrahlung zu spüren.

Durch die verschiedenen Holz arten und Muster hat man sehr tolle Möglichkeiten was das Design angeht. So gestaltet man leicht jeden Raum individuell mit einem persönlichen Stil. Besonders bei restaurieren der Intarsien- und Schmuckböden der Schlösser und historischen Bauwerken wird viel Wert auf das Handwerkliche Geschick gelegt da es sehr aufwendige Arbeiten sind die mit höchster Sorgfalt erledigt werden müssen. Dazu gehört auch noch viel Einfühlungsvermögen beim Erkennen der Holzarten und Auswahl des Holzes nur so können sie die neuen Teile harmonisch in den restaurierten Böden einfügen.

In dem Beruf des Parkettlegers hat man immer wieder Abwechslung, vom Restaurieren über komplettes neu verlegen in einem selbstausgedachten Design, das Schleifen und versiegeln um den Boden haltbarer und qualitativ hochwertiger zu machen bis hin zum verlegen von elastischen oder auch textilen Böden der Aufgabenbereich ist breitgefächert. Ergänzt man sein Wissen über das Holz und Parkettlegen mit weiterem technischen Kenntnissen so kann man seine Kunden noch besser und Kompetenter Beraten als Parkettbodenverleger.

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