Fußbodenbelag Arten

Anwendungsgebiete der verschiedenen Bodenbeläge

Bodenbeläge werden in ihren verschiedenen Arten zum Innenausbau genutzt. Sie können in unterschiedlichen Wohnbereichen verlegt werden. Je nach der Bestimmung für ihren Einsatz können nun unter diversen Hauptgruppen unterschieden werden.

Grundsätzlich kann man unter elastischen Bodenbelägen, den textilen Bodenbelägen, den Holzbodenbelägen und den Steinbelägen unterscheiden. Steinbeläge können auch für den Außenbereich eingesetzt werden. Das richtet sich nach ihren Eigenschaften. Je nach dem Geschmack der Nutzer kann nun ausgewählt werden.

Elastische Bodenbeläge:

Zu den elastischen Bodenbelegen gehören unter anderem, Linoleum und PVC. Bekannt sind auch Gummi/Kautschuk und Kork als Belag. Bei der Verwendung dieser Bodenbelege ist darauf zu achten, wie sich der Untergrund gestalten muss. Es kann nötig, sein eine Unterkonstruktion, vorzubereiten.

Linoleum Bodenbelege sind besonders pflegeleicht. Das Verlegen gestaltet sich hingegen etwas schwieriger. Da man so wenig Übergänge wie möglich haben möchte, ist ein Verlegen zu zweit immer besser. Besonders günstig sind hier die finanziellen Aspekte. Der Belag aus Kork präsentiert ein hervorragendes Erscheinungsbild, ist dieser nicht so robust wie PVC. Kork strahlt eine Behaglichkeit aus. Finanziell aber eher nicht ganz so günstig. Gummi- bzw. Kautschukbeläge zeichnen sich durch ihre besonders hygienische Reinigung aus. Deshalb kann man sie auch in Krankenhäusern oft finden.

Textile Bodenbeläge:

Bei den textilen Bodenbelägen ist vorwiegend an Teppiche zu denken. In einem Wohnzimmer, oder auch im Schlafzimmer als Vorleger sorgen sie für eine harmonische Atmosphäre. Die Auswahl ist sehr groß und die Preise halten für jeden Geldbeutel etwas bereit. Diese Art der Bodenbelege eignet sich nur in den Bereichen, wo eine Schmutzanhaftung relativ gering ist. Die laufende Reinigung erfolgt mit einem Staubsauger. Je nach Verschmutzungsgrad können auch Grundreinigungen, mit speziell dafür entwickelten Produkten, vorgenommen werden.

Holzbodenbeläge:

Bei den Holzbodenbelägen findet man das Parkett, das Laminat und auch das Holzpflaster.
In den letzten Jahren wird die Werbung für Bodenbeläge im Innenbereich mehr auf das Laminat und das Parkett gelegt. Besonders beim Laminat, welches mit der Klick-Technik verlegt wird, ist es eine Herausforderung an alle Hobbyheimwerker. Sobald der Untergrund trocken und ebenmäßig ist, findet hier die Verlegung fließend statt. Das bedeutet, es wird unter das Laminat nur eine dünne Schicht aus PE-Folie (2 mm dick) gelegt und schon kann mit dem verlegen begonnen werden. Die Größen der Laminatteile können genau angepasst werden und es wird in der Regel keine zweite Person benötigt. Aufgrund der hohen Nachfrage in diesem Bereich sind in Baumärkten oft Sonderangebote zu finden. Besonders wichtig für die Hausfrau ist auch hier wieder die einfache und hygienische Reinigung. Parkett ist eine Art der Bodenbelege, welche mit ihrer Optik bestechen. Auch hier gibt es wieder verschiedene Arten. Eine davon ist das Mosaikparkett. Wichtig bei der Verlegung ist das Beachten der Feuchtigkeit. Die Schutzfolie sollte deshalb es zu Beginn der Arbeiten entfernt werden. Für die Reinigung ist es gut, wenn das Parkett versiegelt wurde. In dem Fall ist 2-mal im Jahr eine Grundreinigung mit speziellen Pflegemitteln erforderlich. In der übrigen Zeit ist ein feuchtes Wischen mit einem handelsüblichen Reiniger ausreichend.

Steinbeläge:

In der Kategorie Steinbelägen ist zu unterscheiden unter den keramischen Belägen und den Natursteinen.
Die keramischen Beläge haben auch wieder Untergruppen, in welche sie sich einteilen lassen. So sind sehr bekannt die Bodenklinker. Diese eignen sich hervorragend für den Eingangsbereich und auch den Sanitärbereich. Sie sind besonders witterungsbeständig. Aus diesem Grund wird man sie auch im Außenbereich nutzen. In diesen Fällen wird man auf eine größere Stärke des Bodenklinkers achten. Einbrandfliesen sind besonders im Bad, aber auch in der Küche anzutreffen. Der Name Einbrandfliese erklärt sich durch das Herstellungsverfahren. Das Steingut wird in einem Verfahren mit der Glasur zusammen gebrannt. Hier sind auch wieder folgende Unterschiede zu beachten. Zu den Einbrandfliesen zählen die Steingut-Fliese, die Steinzeug-Fliese und die Steinbeläge. Terrakotta ist die letzte Aufzählung zu der Gruppe der Keramikfliesen. Diese wird man im Wohnbereich weniger im verlegt finden. Sie ist durch ihre positiven Eigenschaften besonders gut für den Bereich im Freien einzusetzen.
Natursteine wie Granit werden in stark frequentierten Bereichen (Bahnhöfe und Fußgängerzonen) verwendet. Das liegt an ihrer großen Härte, der chemischen Residenz und der Abriebfestigkeit.
Kalksteinfliesen sind wesentlich besser für den Innenbereich geeignet. Marmor ist ein Stein von edler Ausstrahlung. Verlegen von Marmor, welches heute auch als Fliesen angeboten wird, eignet sich besonders in großen Räumen. Die weiße Farbe des Steins ist zumeist poliert und ist ein richtiger Blickfang.

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