Parkett bringt die natürliche Struktur des Holzes auf Ihren Boden und verändert damit die Raumwirkung spürbar. Die Auswahl reicht dabei von massivem Stabparkett bis zu dimensionsstabilem Fertigparkett mit mehrschichtigem Aufbau. Doch bei der Wahl sind nicht nur die Holzart und die Optik entscheidend. Auch kommt es auf Faktoren wie Aufbau, Pflegeaufwand und Verlegeart an. Damit Sie den idealen Bodenbelag für Ihr Zuhause finden, sollten Sie sich daher einen Überblick über die verschiedenen Parkettarten verschaffen und dabei die Vor- und Nachteile sowie Eigenschaften miteinander vergleichen. So finden Sie den Boden, der perfekt zu Ihrem Budget, Ihrem Wohnstil und Ihren Renovierungsplänen passt.
- Was ist Parkett?
- Woraus besteht ein Parkettboden?
- Welche Parkettarten gibt es?
- Was ist Massivparkett?
- Welche Arten von Massivparkett gibt es?
- Was ist Mehrschichtparkett?
- Welche Arten von Mehrschichtparkett gibt es?
- Welche Unterschiede gibt es bei der Oberflächenbehandlung von Parkett?
- Ölen, Wachsen oder Lackieren: Wann muss die Oberfläche von Parkett behandelt werden?
- Welche Parkettarten unterscheiden sich nach Format?
- Parkettarten im Vergleich
- Welche Parkettarten eignen sich für Fußbodenheizung?
- Welche Parkettart ist am pflegeleichtesten?
- Ist Parkett besser als Laminat?
- Diese 5 Dinge sollten Sie beachten
- Fazit
- Parkettarten: Häufig gestellte Fragen
- Quellen
Alles auf einen Blick:
- Ein Parkettboden besteht je nach Ausführung vollständig aus Holz oder verfügt über eine Echtholz-Nutzschicht.
- Parkett wird in Massivparkett und Mehrschichtparkett unterteilt. Beide Kategorien umfassen verschiedene Ausführungen und Bauweisen.
- Die Vollholzvariante gilt als besonders langlebig und kann je nach Nutzschicht mehrfach abgeschliffen werden.
- Mehrschichtparkett verfügt über eine mindestens 2,5 Millimeter starke Deckschicht aus Holz sowie darunterliegende Trägerlagen aus Holz oder Holzwerkstoffen.
- Format, Sortierung und Verlegemuster beeinflussen die Raumwirkung maßgeblich. Kurze Stäbe, lange Dielen, Schiffsboden- und Fischgrätmuster erzeugen jeweils unterschiedliche optische Effekte.
- Für Fußbodenheizungen eignen sich vor allem dünnere, vollflächig verklebte und formstabile Mehrschichtparkettböden mit einem geringen Wärmedurchlasswiderstand.
Was ist Parkett?
Bei Parkett handelt es sich um einen hochwertigen Echtholz-Bodenbelag. Jede Diele besitzt eine eigene Maserung, eine individuelle Farbwirkung und eine fühlbare Struktur, wodurch sie sich von anderen Dielen unterscheidet und zu einem Unikat wird. Anders als bei Laminat steht hinter dieser Vielfalt stets echtes Holz, unabhängig davon, um welche Parkettvariante es sich handelt. Genau diese echte Holzoberfläche verleiht Parkett seine charakteristische Wirkung als warmer, natürlicher und wohnlicher Bodenbelag.
Woraus besteht ein Parkettboden?
Ein Parkettboden besteht aus echtem, natürlich gewachsenem Holz, das je nach Ausführung als massives Vollholz oder in einem mehrschichtigen Aufbau vorliegt. Bei der Mehrschichtvariante ist oben eine Echtholz-Nutzschicht, darunter folgen Trägerschichten aus verschiedenen Materialien. Die Stärke der Nutzschicht, die Formstabilität und die spätere Renovierbarkeit hängen dabei eng mit dem jeweiligen Bodenaufbau zusammen. Je nach Verlegeart kommen hierbei weitere Komponenten hinzu.
Bodenaufbau Parkett: Welche Komponenten gehören dazu?
- Grundierung und Spachtelmasse: zur Vorbereitung und Nivellierung des Untergrunds
- Parkettklebstoff: für dauerhafte, vollflächige Verklebung mit dem Estrich
- Trittschalldämmung zur Reduzierung des Geh- und Raumschalls bei schwimmender Verlegung
- Dampfbremse (PE-Folie): zum Schutz des Holzes vor aufsteigender Feuchtigkeit aus dem Untergrund
- Sockelleisten: für den optisch sauberen Wandanschluss und das Verdecken der Dehnungsfugen
- Übergangsprofile: zur Überbrückung von Schwellen oder Wechseln zu anderen Bodenbelägen
Welche Parkettarten gibt es?
In erster Linie wird Parkett in die Kategorien Massivparkett (Massivholzparkett oder auch Einschichtparkett) und Mehrschichtparkett (Fertigparkett) unterteilt. Sie weisen grundlegende Differenzen in ihrer Materialzusammensetzung und ihrem technischen Aufbau auf. Innerhalb dieser beiden Hauptkategorien gibt es wiederum weitere Arten von Bodenbeläge, die sich in Format, Verlegemuster und Belastbarkeit stark unterscheiden.
Die wichtigsten Parkettarten im Überblick
| Kategorie | Parkettart | Merkmale & Vorteile |
| Massivparkett/Massivholzparkett (Dielen aus einem Stück Echtholz) | Mosaikparkett |
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| Hochkantlamellenparkett/ Industrieparkett |
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| Massivholzdielen |
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| Tafelparkett |
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| Stabparkett |
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| Lamparkett |
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| Mehrschichtparkett (Dielen bestehen aus Nutzschicht + Trägerlagen) | Zweischichtparkett |
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| Dreischichtparkett |
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| Korkfertigparkett |
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Was ist Massivparkett?
Massivparkett, auch Massivholzparkett oder Einschichtparkett genannt, ist die traditionelle Parkettart, wobei dieser Bodenbelag aus einschichtigen Dielen, sprich aus einem durchgehenden Holzstück, besteht und nicht aus mehreren Schichten. Bei ausreichender Stärke kann er mehrfach abgeschliffen und neu behandelt werden. Die Parkettstärke bzw. Dicke kann je nach Art des Massivparketts zwischen 8 und 22 Milimeter liegen. Wenn Langlebigkeit, Renovierbarkeit und eine besonders authentische Holzsubstanz im Vordergrund stehen, ist ein Parkettboden aus Massivholz eine gute Wahl.
Typische Holzarten für Massivparkett im Vergleich
| Holzart | Optik | typische Merkmale | Hinweise |
| Eiche |
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| Buche |
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| Ahorn (kanadisch) |
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| Esche |
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| Nussbaum (amerikanisch) |
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| Kirschbaum |
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| Birke |
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| Räuchereiche |
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| Lärche |
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| Kiefer |
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| Merbau (Tropenholz) |
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| Wenge (Tropenholz) |
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| Teak (Tropenholz) |
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Welche Arten von Massivparkett gibt es?
- Stabparkett
- Mosaikparkett
- Hochkantlamellenparkett/Industrieparkett
- Massivholzdielen
- Lamparkett
- Tafelparkett
- Holzpflaster
Was ist Stabparkett?
Stabparkett besteht aus massiven oder mehrschichtigen Einzelstäben, die in unterschiedlichen Verlegemustern angeordnet werden können, beispielsweise im Fischgrätmuster oder im sogenannten Englischen Verband. Die einzelnen Parkettstäbe sind je nach Ausführung etwa 45 bis 80 Millimeter breit und 250 bis 600 Millimeter lang. Durch die einzelnen Stäbe lassen sich auch verwinkelte Räume präzise und gestalterisch flexibel verlegen, da Anpassungen an Wände, Ecken und Übergänge problemlos möglich sind. In der klassischen Ausführung handelt es sich um Massivparkett mit Nut-und-Feder-Verbindung oder einem vergleichbaren Verbindungssystem. Je nach Sortierung und Verlegemuster wirkt Stabparkett elegant, traditionell oder modern.

Welche Vorteile hat Stabparkett?
- große Auswahl an Verlegemustern und Gestaltungsmöglichkeiten
- hochwertige und zeitlose Optik
- lange Lebensdauer bei fachgerechter Pflege
- mehrfaches Abschleifen des Parketts bei ausreichender Nutzschicht möglich
- einzelne Elemente können bei Beschädigungen ausgetauscht werden
- gute Anpassung an individuelle Grundrisse und Raumgeometrien
- vielfältige Gestaltung durch unterschiedliche Holzarten und Sortierungen
- verbesserte Raumakustik gegenüber vielen anderen Bodenbelägen
Welche Nachteile hat Stabparkett?
- aufwendige und zeitintensive Verlegung
- höhere Anschaffungs- und Verlegekosten als viele andere
- Fertigparkettböden
- teilweise zusätzliche Oberflächenbehandlung erforderlich
- empfindlich gegenüber starken Feuchtigkeits- und Klimaschwankungen
- hohe Anforderungen an Untergrund und Verlegequalität
- langsamere Wärmeübertragung bei Fußbodenheizungen
Für welche Räume eignet sich Stabparkett?
Grundsätzlich eignet sich Stabparkett für nahezu jeden Wohnraum, vom Flur über die Küche bis hin zum Wohn- oder Schlafzimmer. In Altbauten harmoniert diese Parkettart besonders gut mit hohen Decken, Kassettentüren und klassischen Grundrissen. Gleichzeitig kann sie in modernen Neubauten mit einer ruhigen Sortierung und geradlinigen Verlegemustern zeitgemäß wirken. In Feuchträumen gehört Stabparkett jedoch nicht zu den üblichen Standardlösungen. Der Einsatz ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich: Verwendet werden sollten ausschließlich formstabile und vergleichsweise feuchtigkeitsunempfindliche Holzarten wie Eiche, Teak oder Merbau.
Was kostet Stabparkett?
| Preissegment | Materialpreis pro Quadratmeter | Merkmale & Holzarten |
| unteres Segment | 40 bis 70 Euro |
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| mittleres Segment | 70 bis 105 Euro |
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| gehobenes & Premiumsegment | 105 bis 220 Euro und mehr |
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Was ist Mosaikparkett?
Mosaikparkett besteht im Vergleich zum Stabparkett aus kleineren und schmaleren massiven Holzlamellen, sodass ein lebendiger, strukturierter Boden mit klassischem Charakter entsteht. Dieser Belag zeichnet sich unter anderem durch die geringe Aufbauhöhe aus, wobei es trotzdem als robuster Belag bekannt. Mosaikparkett wird meist zu größeren Verlegeeinheiten zusammengefasst und ist bei Renovierungen interessant, weil die Anpassung von Türen und Anschlüssen oft leichter gelingt. Durch die kleinen Elemente arbeitet das Holz kleinteiliger, was Spannungen reduzieren kann.

Welche Vorteile hat Mosaikparkett?
- geringe Aufbauhöhe
- lässt sich bei ausreichender Stärke renovieren
- bleibt durch kleine Lamellen relativ formstabil
- ermöglicht verschiedene, lebendige Verlegemuster
- kostet oft weniger als andere Massivparkettarten
- passt gut in kleinere Räume
- eignet sich sehr gut für Warmwasser-Fußbodenheizung durch geringen Wärmedurchlasswiderstand
- bietet trotz geringer Stärke eine langlebige und strapazierfähige Holzoberfläche
Welche Nachteile hat Mosaikparkett?
- verlangt eine vollflächige Verklebung
- lässt sich wegen der geringeren Stärke weniger oft abschleifen als dickeres Massivparkett
- stellt hohe Anforderungen an einen ebenen Untergrund
Für welche Räume eignet sich Mosaikparkett?
Mosaikparkett eignet sich für kleine bis große Wohnräume, Flure, Küchen, offene Grundrisse sowie Sanierungen und überzeugt besonders durch seine geringe Aufbauhöhe und hohe Formstabilität. In kleinen Räumen und Fluren wirkt das kleinteilige Muster optisch strukturierend und kann einen Raum sogar oft größer wirken lassen, während es in offenen Wohnbereichen für ein ruhiges Gesamtbild sorgt und Zonen dezent voneinander abgrenzt. Bei Renovierungen punktet der rund 8 Millimeter starke Aufbau, da der Boden häufig ohne Anpassungen an Türen oder Zargen verlegt werden kann und sich sehr gut für Fußbodenheizungen eignet. In Mehrfamilienhäusern ist eine fachgerechte Trittschalldämmung wichtig, da die feste Verklebung Schall übertragen kann. Auch in Küchen und stärker beanspruchten Bereichen ist Mosaikparkett bei geeigneter Holzart und widerstandsfähiger Oberflächenbehandlung eine langlebige und stabile Lösung.
Was kostet Mosaikparkett?
| Preissegment | Materialpreis pro Quadratmeter | Merkmale & Holzarten |
| unteres Segment | 15 bis 35 Euro |
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| mittleres Segment | 35 bis 65 Euro |
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| gehobenes & Premiumsegment | 65 bis 100 Euro |
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Was ist Hochkantlamellenparkett?
Hochkantlamellenparkett oder auch Industrielamellenparkett besteht aus schmalen, massiven Holzlamellen, die hochkant nebeneinander angeordnet werden. Im Gegensatz zu Stab- oder Mosaikparkett wird es nicht aus einzelnen Dielen zusammengesetzt, sondern aus gleichmäßig verlegten Lamellenfeldern aufgebaut. Dadurch entsteht eine besonders robuste Holzfläche, die hohe mechanische Belastungen zuverlässig aufnehmen kann. Im Schnitt besitzt Hochkantlamellenparkett eine Stärke von bis zu 23 Milimeter, oft auch 25 Milimeter. Nach der Verlegung kann die Oberfläche geschliffen und entsprechend der Nutzung weiterbehandelt werden. Durch die Vielzahl der schmalen Holzstreifen ergibt sich ein dichtes, zugleich lebendiges Erscheinungsbild mit charakteristischer Struktur.

Welche Vorteile hat Hochkantlamellenparkett?
- hält extrem hohen Belastungen stand
- lässt sich dadurch besonders häufig und tiefgehend abschleifen
- bietet hervorragenden Raumschall durch dichte Masse und Verklebung
- eignet sich ideal für stark genutzte Räume, Flure, Kinderzimmer und Gewerbeflächen
- kaschiert kleine Gebrauchsspuren und Kratzer durch seine lebendige Struktur
- bietet ein exzellentes Verhältnis aus Langlebigkeit und günstigem Anschaffungspreis
- wirkt durch die Rohholz-Optik sehr robust und widerstandsfähig
- eignet sich in Stärken bis 16 Millimeter sehr gut für Warmwasser-Fußbodenheizungen
Welche Nachteile hat Hochkantlamellenparkett?
- verlangt zwingend eine vollflächige Verklebung
- erfordert eine fachgerechte, aufwendige Verlegung und Endbehandlung vor Ort (Schleifen, Kitten, Versiegeln)
- stellt sehr hohe Anforderungen an die Ebenheit des Untergrunds
- kann durch das lebendige Muster auf großen Flächen zu kleinteilig oder unruhig wirken
- eignet sich weniger für minimalistische, ruhige oder klassisch-elegante Raumkonzepte
- neigt durch die vielen Einzelelemente im Winter zu feinen Haarfugen
- ist in der extremen Stärke von 22 Millimetern nur eingeschränkt für Fußbodenheizungen geeignet
Für welche Räume eignet sich Hochkantlamellenparkett?
Hochkantlamellenparkett eignet sich für anspruchsvolle Bodenflächen mit hohem Personenverkehr, darunter Flure, Arbeitsbereiche, Kinderzimmer sowie öffentliche Bereiche wie Kindergärten, Schulen und Büros. Es ist eine bersonders gute Wahl, wenn ein Holzfußboden robust sein darf und nicht jede kleine Spur kaschiert werden muss. In privaten Wohnräumen fügt es sich besonders gut in reduzierte, industrielle oder werkstattnahe Einrichtungskonzepte ein. Für Küchen ist es ebenfalls geeignet, sofern die Oberfläche belastbar behandelt und Feuchtigkeit konsequent entfernt wird.
Was kostet Hochkantlamellenparkett?
| Preissegment | Materialpreis pro Quadratmeter | Merkmale & Holzarten |
| unteres Segment | 25 bis 40 Euro |
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| mittleres Segment | 40 bis 60 Euro |
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| gehobenes & Premiumsegment | 60 bis 80 Euro |
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Was ist Lamparkett?
Lamparkett bezeichnet eine dünnere Form des Massivparketts, die ohne Nut und Feder auskommt und vollflächig auf dem Untergrund verklebt wird. Durch die geringe Aufbauhöhe von meist nur 10 bis 12 Millimetern eignet es sich besonders für Renovierungen, bei denen Türen, Übergänge oder bestehende Bodenhöhen nur wenig Spielraum lassen. Typisch für Lamparkett ist eine ruhige, klassische Optik, die an traditionelles Stabparkett erinnert. Da es vollständig aus massivem Vollholz besteht, lässt es sich hervorragend renovieren. Gleichzeitig verlangt es einen sehr ebenen Untergrund, weil Unebenheiten durch die dünnere Konstruktion schneller sichtbar werden können.

Welche Vorteile hat Lamparkett?
- geringe Aufbauhöhe (10 bis 12 mm)
- ideal für Renovierungen und Sanierungen
- vollständig aus echtem, massivem Vollholz ohne künstliche Trägerschichten
- besonders effizient auf Warmwasser-Fußbodenheizungen durch den geringen Wärmedurchlasswiderstand
- lässt sich aufgrund der fehlenden Nut-Feder-Verbindung sehr häufig (etwa 4 bis 6 Mal) komplett abschleifen
- sehr ruhige, elegante und klassische Optik
- echte, langlebige Massivholzoberfläche trotz der niedrigen Konstruktionshöhe
- passt optisch hervorragend zu modernisierten Altbauten und anspruchsvollen Wohnkonzepten
Welche Nachteile hat Lamparkett?
- keine Nut- und Feder-System, was die Verlegung anspruchsvoller macht
- verlangt eine extrem genaue Verklebung und eine handwerkliche Endbehandlung vor Ort (Schleifen und Versiegeln)
- sehr hohe Anforderungen an einen perfekt ebenen, gespachtelten Untergrund
- reagiert als massives Holz sensibler auf Feuchtigkeitsschwankungen als mehrschichtiges Fertigparkett
- erfordert ein stabiles Raumklima, um Fugenbildung im Winter zu vermeiden
- eignet sich durch das glatte Kantprofil nicht für alle kreativen Verlegemuster gleichermaßen
Für welche Räume eignet sich Lamparkett?
In renovierten Altbauten ist Lamparkett gut geeignet, wenn nur eine geringe Aufbauhöhe zur Verfügung steht. In normal beanspruchten Räumen bietet Lamparkett eine gute Möglichkeit, einen echten Holzboden mit vergleichsweise niedriger Konstruktion zu verlegen. Für stark feuchte Räume wie Badezimmer ist Lamparkett weniger geeignet, da massives Holz auf Feuchtigkeit reagiert. In Fluren kann es verwendet werden, wenn Sie sich für eine harte Holzart entscheiden und die Oberfläche widerstandsfähig behandelt ist.
Was kostet Lamparkett?
| Preissegment | Materialpreis pro Quadratmeter | Merkmale & Holzarten |
| unteres Segment | 30 bis 50 Euro |
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| mittleres Segment | 50 bis 80 Euro |
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| gehobenes & Premiumsegment | 80 bis 110 Euro |
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Was sind Massivholzdielen?
Massivholzdielen sind lange und breite Dielen, die vollständig aus einem einzigen Stück Holz gefertigt werden. Sie zählen zu den traditionellsten Formen des Holzbodens und zeigen die natürliche Maserung, Äste und Farbunterschiede der jeweiligen Holzart besonders deutlich. Durch ihre Länge und Breite erzeugen sie eine großzügige, ruhige und sehr natürliche Raumwirkung.

Welche Vorteile haben Massivholzdielen?
- erzeugen eine natürliche und großzügige Raumwirkung
- gut sichtbare Maserung und Holzstruktur
- halten bei guter Pflege über Generationen hinweg
- lassen sich aufgrund der durchgehenden Materialstärke besonders oft abschleifen
- bringen einen hochwertigen und traditionellen Charakter in den Raum
- passen gestalterisch besonders gut zu großen Flächen und offenen Grundrissen
- entwickeln mit der Zeit durch Lichteinstrahlung eine individuelle, edle Patina
Welche Nachteile haben Massivholzdielen?
- arbeiten deutlich stärker als kleinteiliges oder mehrschichtiges Parkett
- bilden bei schwankender Luftfeuchtigkeit im Winter sichtbare Fugen
- benötigen durch Materialstärken bis 22 Millimeter eine große Aufbauhöhe
- verursachen höhere Material und Verlegekosten als kleinere Formate
- sind nur eingeschränkt und in bestimmten Holzarten für Fußbodenheizungen geeignet
- verlangen eine sorgfältige Kontrolle des Raumklimas und Vorab-Akklimatisierung
- können bei fehlerhafter Verlegung stärker knarren oder sich verformen
Für welche Räume eignen sich Massivholzdielen?
Massivholzdielen kommen besonders gut im Wohnbereich zur Geltung, wo ihre natürliche Ausstrahlung und lebendige Maserung die Raumwirkung prägen. Auf größeren Flächen verstärkt sich dieser Effekt, weil lange Dielen den Raum optisch strecken und eine ruhige Bodenfläche schaffen. Auch in Altbauten, Fachwerkhäusern oder Wohnungen mit natürlichem Einrichtungsstil fügen sie sich besonders harmonisch ein.
Was kosten Massivholzdielen?
| Preissegment | Materialpreis pro Quadratmeter | Merkmale & Holzarten |
| unteres Segment | 25 bis 60 Euro |
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| mittleres Segment | 60 bis 105 Euro |
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| gehobenes & Premiumsegment | 105 bis 160 Euro und mehr |
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Was ist Tafelparkett?
Tafelparkett (oft auch als Königsparkett oder Französisches Parkett bezeichnet) ist eine besonders dekorative Form des Parketts, bei der einzelne Holzelemente zu größeren quadratischen Tafeln, Sternen oder kunstvollen Ornamenten zusammengesetzt werden. Während es historisch massiv gefertigt wurde, besitzt modernes Tafelparkett heute meist einen stabilen mehrschichtigen Aufbau, um ein Verziehen der komplexen Muster zu verhindern. Es wird häufig mit historischen Gebäuden, Villen, Schlössern oder repräsentativen Wohnräumen verbunden. Tafelparkett dient nicht nur als Bodenbelag, sondern prägt als Designelement die gesamte Raumgestaltung. In herkömmlichen Wohnhäusern ist Tafelparkett als Bodenbelag jedoch eher eine seltene Ausnahme, da Planung und Verlegung äußert anspruchsvoll und die Kosten für Material und Arbeit äußerst hoch sind. Für so einen hochwertigen Bodenbelag müssen zudem auch Muster, Raumgröße und Symmetrieachsen exakt aufeinander abgestimmt werden.

Welche Vorteile hat Tafelparkett?
- erzeugt eine besonders repräsentative, edle Raumwirkung
- wirkt exklusiv
- zeigt höchste handwerkliche Kunst
- ermöglicht kunstvolle und geometrische Muster
- lässt sich durch verschiedene Holzart-Kombinationen individuell gestalten
- steigert den Wert einer Immobilie durch seinen Unikat-Charakter
Welche Nachteile hat Tafelparkett?
- verursacht von allen Parkettarten die höchsten Material- und Verlegekosten
- erfordert spezialisierte Fachbetriebe für die Verlegung
- passt durch die markante Optik nicht zu jedem modernen Wohnstil
- braucht eine exakte Vorplanung, um unschöne Rand-Anschnitte zu vermeiden
- lässt sich bei punktuellen Schäden nur sehr aufwendig reparieren
- verlangt einen perfekt nivellierten und absolut ebenen Untergrund
- kann in kleinen oder stark möblierten Räumen schnell überladen wirken
Für welche Räume eignet sich Tafelparkett?
In erster Linie findet man diesen Bodenbelag in historischen Gebäuden, gehobenen Altbauten und exklusiven Villen. In gewöhnlichen Wohngebäuden ist er eher selten anzutreffen, denn Material und anspruchsvolle Verlegung liegen preislich deutlich über dem Niveau anderer Bodenbeläge. Auch die Vorarbeiten sollten Sie hier einrechnen, etwa die Kosten für das Nivellieren des Bodens, die besonders sorgfältig durchgeführt werden müssen. Hinzu kommt, dass die geometrischen Muster ausreichend freie Flächen brauchen, um richtig zur Geltung zu kommen. In kleinen oder stark möblierten Räumen geht diese Wirkung schnell verloren und das Gesamtbild kann dadurch eher überladen wirken.
Was kostet Tafelparkett?
| Preissegment | Materialpreis pro Quadratmeter | Merkmale & Holzarten |
| unteres Segment | in der Regel nicht verfügbar |
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| mittleres Segment | 150 bis 200 Euro |
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| gehobenes & Premiumsegment | 200 bis 350 Euro und mehr |
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Was ist Holzpflaster-Parkett?
Holzpflaster-Parkett besteht aus einzelnen Holzklötzen, die wie Pflastersteine verlegt werden, jedoch vollständig aus Holz bestehen und mit der Hirnholzseite nach oben zeigen. Die Hirnholzseite wird auch Stirnseite oder Kopfseite genannt. Auf dieser Fläche zeichnen sich die Jahresringe des Baumstamms ab und sorgen für eine lebendige, dynamische Optik. Damit unterscheidet sich Holzpflaster-Parkett klar von klassischen Parkettarten, bei denen meist die Längsseite des Holzes sichtbar ist. Die Oberfläche wirkt zudem sehr robust, weshalb sich dieser Bodenbelag für stark beanspruchte Bereiche eignet, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich.

Welche Vorteile hat Holzpflaster?
- hält hohen Druckbelastungen stand (keine Dellen durch schwere Möbel oder Absätze)
- eignet sich für stark beanspruchte Bereiche und Laufzonen
- erzeugt eine außergewöhnliche und robuste Optik durch die sichtbaren Jahresringe
- bietet eine dicke und langlebige Nutzschicht
- besitzt hohe Wärme- und Trittschalldämmung
- sehr widerstandsfähig bei passender Oberflächenbehandlung
- setzt eine besondere gestalterische Wirkung
- kann bei richtiger Pflege sehr langlebig sein
Welche Nachteile hat Holzpflaster?
- neigt unbehandelt durch die offenen Holzporen (Hirnholz) zu Quellen und Schwinden
- aufgrund des hohen Wärmedurchlasswiderstands ungeeignet für Fußbodenheizungen
- verursacht durch die aufwendige Herstellung und Einzelklotz-Verlegung hohe Anschaffungskosten
- fachgerechte, schubfeste Verklebung durch spezialisierte Handwerker notwendig
- gründliche Oberflächenbehandlung für ausreichend Schutz notwendig
- kann sich bei fehlerhafter Verlegung oder Feuchtigkeitsaufnahme (z. B. durch Wischen mit zu viel Wasser) vom Untergrund lösen und stark wölben
Für welche Räume eignet sich Holzpflaster?
Aufgrund der senkrechten Anordnung der Holzfasern hält Holzpflaster hohen Druckbelastungen stand, weswegen es lange Zeit vor allem in Werkstätten und Gewerberäumen zum Einsatz kam. Im Privatbereich passt es gut zu Eingangsbereichen, Ateliers oder Räumen mit robuster Gestaltung, und ähnlich wie Industrieparkett lässt es sich auch als besonderer Bodenbelag nutzen, wenn eine markante, handwerkliche Optik gewünscht ist. Damit der Boden belastbar und pflegeleicht bleibt, ist dennoch eine geeignete Oberflächenbehandlung wichtig. In Feuchträumen sollten Sie Holzpflaster hingegen nicht verlegen, da es Feuchtigkeit besonders stark aufnimmt.
Was kostet Holzpflaster?
| Preissegment | Materialkosten pro Quadratmeter | Merkmale & Holzarten |
| unteres Segment | 50 bis 95 Euro |
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| mittleres Segment | 95 bis 165 Euro |
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| gehobenes & Premiumsegment | 165 bis 280 Euro |
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Was ist Mehrschichtparkett?
Mehrschichtparkett, auch Fertigparkett genannt, ist ein Parkettboden, der aus einer Echtholz-Nutzschicht und einer darunterliegenden Trägerkonstruktion besteht, die fest miteinander verleimt sind. Die Nutzschicht bildet die sichtbare Holzoberfläche, während die unteren Schichten für Formstabilität sorgen. Der große Vorteil liegt in der reduzierten Holzbewegung, da die quer zueinander verleimten Schichten konstruktiv gegeneinander arbeiten. Dadurch eignet sich Mehrschichtparkett ideal für Renovierungen, Fußbodenheizungen und moderne Wohnbauten. Entstehen im Lauf der Zeit Schäden, lässt sich der Boden in der Regel gut abschleifen. Wie oft das möglich ist, hängt von der Dicke der Nutzschicht ab: Je stärker die Echtholzdecklage ausfällt (üblich sind 3 bis 4 mm), desto häufiger lässt sich der Boden später noch einmal abschleifen.
Welche Arten von Mehrschichtparkett gibt es?
- Zweischichtparkett
- Dreischichtparkett
- Korkfertigparkett
Was ist Zweischichtparkett?
Zweischichtparkett besteht aus einer oberen Echtholz-Nutzschicht und einer darunterliegenden Trägerschicht, etwa aus Sperrholz oder querverleimten Nadelholzstäbchen. Statt eines Klick-Systems besitzt es eine klassische Nut-Feder-Verbindung, weshalb dieser Bodenbelag vollflächig verklebt werden muss. Diese Bauweise bietet maximale Formstabilität bei gleichzeitig sehr geringer Aufbauhöhe und macht Zweischichtparkett zum unangefochtenen Favoriten für moderne Fußbodenheizungen.

Welche Vorteile hat Zweischichtparkett?
- bleibt durch den mehrschichtigen Aufbau formstabiler als Massivparkett
- eignet sich gut für Fußbodenheizung
- besitzt eine echte Holzoberfläche, die sich je nach Nutzschicht abschleifen lässt
- ermöglicht eine hochwertige Optik bei geringerer Aufbauhöhe
- überträgt Wärme bei vollflächiger Verklebung gut
- durch die feste Verbindung zum Untergrund Tritt- und Raumschalldämmung
- verbindet natürliche Holzoptik mit technischer Stabilität
Welche Nachteile hat Zweischichtparkett?
- muss vollflächig verklebt werden
- kostet meist mehr als einfaches Klick-Fertigparkett
- lässt sich weniger oft abschleifen als starkes Massivparkett
- erfordert einen ebenen und tragfähigen Untergrund
- bietet weniger Holzsubstanz als klassisches Massivparkett
- erschwert durch die feste Verklebung einen späteren Rückbau oder Austausch
Für welche Räume eignet sich Zweischichtparkett?
Zweischichtparkett eignet sich ideal für großflächige Wohn-, Ess- und Schlafbereiche sowie Arbeitszimmer, besonders wenn eine Fußbodenheizung verbaut ist. Dank seiner hervorragenden akustischen Eigenschaften passt es zudem perfekt zu Fluren und Kinderzimmern im Obergeschoss. In Küchen ist der Einsatz bei robuster Oberflächenbehandlung, vorzugsweise mit elastischen Naturölen, und zeitnaher Fleckentfernung gut möglich. Für Feuchträume wie Badezimmer ist es hingegen nur sehr eingeschränkt und unter strengen Auflagen empfehlenswert. Hierfür braucht es feuchtigkeitsunempfindliche Holzarten wie Teak oder thermisch behandelte Hölzer sowie eine elastische Randfugenabdichtung und eine konsequente Nutzung ohne stehendes Wasser.
Was kostet Zweischichtparkett?
| Preissegment | Richtwert pro Quadratmeter | Merkmale & Holzarten |
| unteres Segment | 35 bis 55 Euro |
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| mittleres Segment | 55 bis 85 Euro |
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| gehobenes & Premiumsegment | 85 bis 150 Euro und mehr |
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Was ist Dreischichtparkett?
Dreischichtparkett besteht aus einer sichtbaren Echtholzschicht, einer Mittellage und einem Gegenzug. Diese Konstruktion soll Spannungen ausgleichen und den Boden formstabil halten. Viele Dreischichtparkette werden als Fertigparkett mit werkseitig behandelter Oberfläche angeboten. Häufig sind Klickverbindungen möglich, wodurch eine schwimmende Verlegung erleichtert wird.

Welche Vorteile hat Dreischichtparkett?
- lässt sich häufig schwimmend verlegen
- schnelle Verlegung durch Klicksysteme
- verzieht sich dank des Gegenzugs bei Klimaschwankungen kaum
- eignet sich gut für viele Wohnräume
- bietet eine echte Holzoberfläche mit natürlicher Optik
- ist häufig bereits oberflächenbehandelt und kann direkt nach der Verlegung genutzt werden
Welche Nachteile hat Dreischichtparkett?
- je nach Nutzschicht nur begrenzt abzuschleifen
- klingt bei schwimmender Verlegung oft hohler als verklebtes Parkett
- braucht zwingend eine passende Trittschalldämmung
- verzögert den Wärmedurchlass bei Fußbodenheizungen durch den dickeren Aufbau
- wirkt bei günstigen Produkten weniger hochwertig als massives Parkett
- erreicht oft nicht die Lebensdauer von starkem Massivparkett
- kann bei beschädigter Nutzschicht nur eingeschränkt repariert werden
Für welche Räume eignet sich Dreischichtparkett?
Dreischichtparkett eignet sich für alle Wohnräume, vom Wohnzimmer bis zur Küche, und besonders dort, wo eine schnelle Verlegung mit fertiger Oberfläche gewünscht ist. In Mietobjekten kann die schwimmende Verlegung Vorteile bieten, sofern Trittschall und Aufbauhöhe passen. Für stark beanspruchte Flure sollten eine robuste Holzart und eine belastbare Oberfläche gewählt werden. Bei Fußbodenheizungen ist außerdem eine Freigabe des konkreten Systems wichtig.
Was kostet Dreischichtparkett?
| Preissegment | Materialpreis pro Quadratmeter | Merkmale & Holzarten |
| unteres Segment | 40 bis 60 Euro |
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| mittleres Segment | 60 bis 95 Euro |
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| gehobenes & Premiumsegment | 95 bis 190 Euro und mehr |
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Was ist Korkfertigparkett?
Bei dieser Parkettart wird Kork als elastische Schicht, Träger oder Nutzoberfläche genutzt. Die oberste, sichtbare Schicht besteht entweder aus Presskork oder aus einem dekorativen Korkfurnier und ist meist bereits werkseitig versiegelt, gewachst oder geölt. Wenn Sie keine klassischen Holzdielen wie von einer Eiche oder einer Birke wünschen, können Sie daher als Alternative auch Korkboden verlegen lassen. Solche Böden werden häufig als fertige Elemente mit Verbindungssystem angeboten. Sie eignen sich besonders für Räume, in denen ein weicheres Gehgefühl gewünscht ist.

Welche Vorteile hat Korkfertigparkett?
- fühlt sich warm und elastisch an
- dämpft Gehgeräusche gut und verbessert die Raumakustik
- eignet sich für Schlafräume und Kinderzimmer
- lässt sich meist schnell verlegen (oft als Klick-System schwimmend)
- bringt eine wohnliche Bodenwirkung und angenehmen Gehkomfort
- besteht aus einem überwiegend natürlichen, ressourcenschonenden Material
- bietet durch die leichte Federung einen gelenkschonenden Untergrund, z. B. auch in Spielbereicheneign
- eignet sich dank seiner antistatischen Eigenschaften besonders gut für Allergiker
Welche Nachteile hat Korkfertigparkett?
- ist weniger druckfest als viele Holzparkettarten
- erzeugt durch schwere Möbel schneller bleibende Druckstellen, wenn keine geeigneten Möbelgleiter verwendet werden
- verträgt stehende Feuchtigkeit schlecht und ist nur bedingt für Küche oder Bad geeignet
- verzögert den Wärmedurchlass bei Fußbodenheizungen durch die starke Eigendämmung
- kann unter starker UV-Strahlung und Sonnenlicht sichtbar ausbleichen oder nachdunkeln
- lässt sich je nach Aufbau nur eingeschränkt renovieren (meist nicht oder nur sehr vorsichtig schleifbar)
- reagiert empfindlicher auf spitze Belastungen als klassisches Holzparkett
- wirkt in sehr repräsentativen oder streng klassischen Wohnkonzepten weniger hochwertig als Massivparkett
Für welche Räume eignet sich Korkfertigparkett?
Korkfertigparkett ist eine geeignete Wahl, wenn Sie besonderen Wert auf Komfort, Fußwärme und Schalldämpfung legen, was vor allem in Wohnbereichen sehr angenehm ist. Auch im Kinderzimmer überzeugt Korkfertigparkett, denn die robuste Oberfläche hält dem täglichen Spielen auf dem Boden gut stand. In Fluren oder Küchen sollte die Beanspruchung dagegen genau geprüft werden, und für rollende Bürostühle empfehlen sich zusätzlich Schutzmatten oder eine besonders harte Oberflächenqualität. Auf Fußbodenheizung sollten Sie Korkfertigparkett zudem nur verlegen, wenn ein ausdrücklich geeigneter Aufbau gewährleistet ist.
Was kostet Korkfertigparkett?
| Preissegment | Richtwert pro Quadratmeter | Merkmale & Holzarten |
| unteres Segment | 15 bis 25 Euro |
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| mittleres Segment | 35 bis 55 Euro |
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| gehobenes & Premiumsegment | 55 bis 80 Euro |
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Welche Unterschiede gibt es bei der Oberflächenbehandlung von Parkett?
Grundsätzlich wird zwischen geölten, gewachsten, geölt-gewachsten und lackierten Oberflächen unterschieden. Geölte Flächen lassen sich meist lokal gut nachbessern, lackierte Flächen wirken stärker versiegelt und Wachssysteme erzeugen eine samtige Schutzwirkung, die im modernen Wohnbereich häufig mit Öl kombiniert wird. Die Oberflächenbehandlung entscheidet darüber, wie Parkett auf Feuchtigkeit, Schmutz, Kratzer und Pflege reagiert.
Ölen, Wachsen oder Lackieren: Wann muss die Oberfläche von Parkett behandelt werden?
Ob Ihr Parkettboden eine Oberflächenbehandlung benötigt, hängt davon ab, ob die Dielen roh sind oder bereits ab Werk behandelt wurden. Massivparkett wird häufig unbehandelt geliefert und muss entsprechend bearbeitet werden, damit eine robuste, geschützte Oberfläche entsteht, die den alltäglichen Belastungen standhält. Mehrschichtparkett hingegen verfügt in der Regel bereits über eine werkseitige Oberflächenbehandlung.
Oberflächenbehandlungen für Parkett im Vergleich
| Oberflächenbehandlung | Eigenschaften | Vorteile | Nachteile | Wann sinnvoll? |
| Ölen |
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| Lackieren |
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| Wachsen |
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| Ölen und Wachsen |
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Welche Parkettarten unterscheiden sich nach Format?
Parkettarten unterscheiden sich nach Format vor allem durch die Größe, Länge, Breite und Anordnung der sichtbaren Holzelemente. Zu den typischen Formaten gehören breite Landhausdielen, besonders lange Schlossdielen, Schiffsboden mit kurzen Stabelementen, Stabparkett mit schmalen Einzelstäben, Mosaikparkett mit kleinen Lamellen sowie Hochkantlamellenparkett mit hochkant angeordneten Holzlamellen. Dabei überschneiden sich einige Begriffe: Stabparkett, Mosaikparkett und Hochkantlamellenparkett sind eigenständige Parkettarten, beschreiben aber zugleich ein bestimmtes Format. Landhausdiele, Schlossdiele und Schiffsboden beziehen sich dagegen vor allem auf die sichtbare Dielen- oder Staboptik und werden häufig als Mehrschichtparkett angeboten.
Parkettformate und Parkettarten im Überblick
| Dielenformat | Woran erkennt man es? | Wirkung im Raum |
| Landhausdiele/breite Diele | große, breite Diele mit meist durchgehender Decklage | ruhig, großzügig und natürlich |
| Schlossdiele/besonders lange und breite Diele | sehr lange und breite Diele, meist aus hochwertigem Holz wie Eiche | repräsentativ, weitläufig und hochwertig |
| Schiffsboden/kurze Stäbe pro Diele | eine Diele besteht optisch aus mehreren kurzen Holzstäben | lebendig, abwechslungsreich und klassisch |
| Stabparkett/schmale Einzelstäbe | schmale, längliche Holzstäbe, die einzeln verlegt werden | klassisch, strukturiert und vielseitig |
| Mosaikparkett/kleine Lamellen | kleine, kurze Holzlamellen, meist zu Verlegeeinheiten zusammengesetzt | kleinteilig, dekorativ und musterstark |
| Hochkantlamellenparkett/Hochkantlamellen | schmale Holzlamellen, die dicht nebeneinander auf der Kante stehen | robust, funktional und lebendig strukturiert |
Welche Wirkung haben unterschiedliche Dielenformate im Raum?
Das Dielenformat beeinflusst maßgeblich, ob ein Raum breiter, länger, ruhiger oder lebendiger wirkt. Lange Dielen strecken den Raum in Verlegerichtung und lassen offene Wohnbereiche großzügiger erscheinen. Breite Dielen betonen die Natürlichkeit des Holzes, weil Maserung, Äste und Farbverläufe stärker sichtbar werden, während schmale Stäbe mit mehr Fugen einen lebendigeren optischen Rhythmus erzeugen. Ein Schiffsboden bringt Bewegung in die Fläche und nimmt Alltagsnutzung optisch gut auf. Fischgrät lenkt den Blick diagonal oder entlang einer Mittelachse und wirkt besonders hochwertig, wenn Türen, Fensterachsen und Möbelstellung dabei berücksichtigt werden. Auch die Verlegerichtung spielt eine wichtige Rolle. In langen Fluren betont eine Längsverlegung die Tiefe, während eine Querverlegung den Raum breiter erscheinen lässt. In Räumen mit starkem Tageslichteinfall treten Fugen und Oberflächenstrukturen je nach Lichtrichtung zudem stärker hervor.
Parkettarten im Vergleich
| Parkettart | Aufbau/Besonderheit | Robustheit | Renovierbarkeit | optische Wirkung | Pflegeaufwand |
| Mosaikparkett |
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| Hochkantlamellenparkett/Industrieparkett |
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| Massivholzdielen |
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| Tafelparkett |
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| Stabparkett |
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| Lamparkett |
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| Zweischichtparkett |
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| Dreischichtparkett |
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| Korkfertigparkett |
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Welche Parkettarten eignen sich für Fußbodenheizung?
Auf einer Fußbodenheizung eignet sich vor allem ein Boden aus Mehrschichtparkett, insbesondere Zweischicht- und Dreischichtsysteme. Auch Massivparkett kann funktionieren, ist wegen seines stärkeren Quell- und Schwindverhaltens jedoch meist nur bei geringer Materialdicke und ausschließlich mit formstabilen Holzarten wie Eiche, Esche oder Nussbaum sinnvoll. Für die Effizienz ist dabei nicht nur die Holzart wichtig, sondern der Wärmedurchlasswiderstand des gesamten Aufbaus aus Parkett, Klebstoff und eventueller Unterlage. Für diesen gilt ein gesetzlicher Höchstwert von maximal 0,15 Quadratmeter-Kelvin pro Watt (m²K/W). Um diesen Wert niedrig zu halten und eine optimale Wärmeübertragung ohne isolierende Luftpolster zu garantieren, wird die vollflächige Verklebung des Bodens dringend empfohlen.
Welche Parkettart ist am pflegeleichtesten?
Wenn Pflegeleichtigkeit für Sie an erster Stelle steht, sind lackierte Mehrschicht- oder Fertigparkette eine gute Wahl. Die geschlossene Lackschicht hält Schmutz von vornherein draußen, sodass im Alltag ein trockenes oder leicht feuchtes Tuch völlig ausreicht. Besonders unkompliziert ist hier Dreischichtparkett, denn es kommt meist mit fertiger Lackoberfläche ins Haus und lässt sich direkt nach der Verlegung nutzen.
Ist Parkett besser als Laminat?
Ob Parkett oder Laminat die bessere Wahl ist, lässt sich nicht pauschal beantworten und hängt von Ihren individuellen Anforderungen, Ihrem Budget und Ihrem persönlichen Stil ab. Parkett besitzt eine echte Holzoberfläche, während Laminat meist aus einer Trägerplatte mit Dekorschicht besteht. Dadurch wirkt Parkett natürlicher, lässt sich je nach Aufbau renovieren und altert anders als ein künstlicher Dekorboden. Laminat ist dagegen oft günstiger und unempfindlicher gegenüber bestimmten Alltagsbelastungen, bietet aber nicht dieselbe Materialtiefe und vermittelt selbst bei täuschend echter Holzoptik nicht das warme Gefühl von echtem Holz unter den Füßen. Für eine langfristige Wohnqualität ist Parkett daher häufig die hochwertigere Lösung. Da der Fußboden die Raumwirkung entscheidend prägt, lohnt sich für die endgültige Entscheidung eine ausführliche Beratung durch einen Fachbetrieb. So finden Sie das ideale Bodenmaterial und können sich gleich ein unverbindliches Angebot erstellen lassen, um die Kosten für die Bodenverlegung durch einen Profi besser einschätzen zu können.
Diese 5 Dinge sollten Sie beachten
- Berücksichtigen Sie neben dem Materialpreis auch Kosten für Verlegung, Kleber, Trittschalldämmung, Schleifen und Pflege.
- Planen Sie Dehnungsfugen an Übergängen und großen Flächen ein, damit das Holz arbeiten kann.
- Verwenden Sie Filzgleiter unter Möbeln und geeignete Sauberlaufzonen im Eingangsbereich, um Kratzer und Schmutzeintrag zu verringern.
- Schützen Sie den Parkettboden vor direkter Sonneneinstrahlung, da Holz je nach Holzart nachdunkeln oder ausbleichen kann.
- Wählen die das Holzmaterial und PArkettart nach den Anforderungen des jeweiligen Raums, sodass dieser den individuellen alltäglichen Belastungen dauerhaft standhält.
Fazit
Parkettarten unterscheiden sich deutlich stärker, als es auf den ersten Blick scheint. Massivparkett bietet besonders viel Holzsubstanz und eine lange Renovierbarkeit, verlangt aber eine sorgfältige Verlegung und ein stabiles Raumklima. Mehrschichtparkett verbindet echte Holzoberfläche mit höherer Formstabilität und eignet sich deshalb besonders gut für moderne Wohnsituationen und Fußbodenheizung. Formate wie Landhausdiele, Schiffsboden, Mosaik oder Fischgrät prägen die Raumwirkung ebenso stark wie Holzart und Sortierung. Die Oberflächenbehandlung entscheidet darüber, ob der Boden besonders natürlich, reparaturfreundlich oder alltagstauglich versiegelt ist. Die beste Parkettart ist daher diejenige, die technische Anforderungen, Pflegebereitschaft, Raumgröße und gewünschte Atmosphäre in Einklang bringt.
Parkettarten: Häufig gestellte Fragen
Welche Holzart ist bei Parkett besonders beliebt?
Eiche gehört zu den beliebtesten Holzarten bei Parkett, weil sie hart, formstabil und vielseitig sortierbar ist. Sie passt zu klassischen Mustern ebenso wie zu modernen Landhausdielen. Außerdem lässt sich Eiche gut ölen, räuchern, bürsten oder lackieren. Andere Holzarten können optisch reizvoll sein, sollten aber hinsichtlich Härte, Quellverhalten und Raumnutzung genauer geprüft werden.
Wie lange hält ein Parkettboden?
Die Lebensdauer hängt von Aufbau, Nutzschicht, Holzart, Verlegung und Pflege ab. Massivparkett und starkes Mehrschichtparkett können bei sachgerechter Nutzung viele Jahre bis Jahrzehnte erhalten bleiben. Entscheidend ist, ob die Oberfläche rechtzeitig gepflegt und bei Bedarf renoviert wird. Dünne Nutzschichten begrenzen die Zahl möglicher Schleifvorgänge.
Welche Parkettart ist für Mietwohnungen sinnvoll?
Für Mietwohnungen ist oft ein robustes Fertigparkett mit pflegeleichter Oberfläche sinnvoll. Schwimmende Verlegung kann Vorteile haben, wenn der Boden später rückbaubar bleiben soll. Gleichzeitig müssen Trittschallanforderungen und Aufbauhöhe sorgfältig geprüft werden. Bei langfristiger Nutzung kann auch verklebtes Mehrschichtparkett eine hochwertige Lösung sein.
Quellen
[1] „Holz und Papier – nachhaltig nutzen“. Wwf.de, www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/nachhaltiger-konsum/holz-und-papier. Zugegriffen 18. Juni 2026.